Mittwoch, 30 August 2017 15:40

berlin liest mit Autorin Marie-Luise Schwarz-Schilling

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – nicht nur für Staaten und Gemeinden haben diese Worte aus der Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte mehr als nur eine symbolische Bedeutung. Sie sind Ideale, die unser alltägliches Miteinander prägen sollten. Und auch in der Partnerschaft verkörpern sie seinen Leitfaden für eine Beziehung auf Augenhöhe. Ob Gleichberechtigung, Equal Pay oder Frauenquote – untrennbar sind diese Themen mit dem kulturellen Geschlechterbild und den Menschenrechten verbunden. Bereits seit vielen Jahren beschäftigt sich die Autorin Marie-Luise Schwarz-Schilling in diesem Zusammenhang mit verschiedenen Streitfragen zwischen Männern und Frauen. Dabei ergründet sie mal heiter, mal provokant das Verhältnis zwischen den Geschlechtern.

Anlässlich der Veranstaltungsreihe berlin liest zum Auftakt des 17. internationalen literaturfestivals berlin am 6. September liest die Autorin aus ihrem Buch „Kampfplatz Liebe – wieviel Gleichberechtigung verträgt die Partnerschaft?“ und beantwortet Fragen über die Menschenrechte als Garant für ein gutes Miteinander. In der für die Lesung vorbereiteten Passage „Nicht ich, die Gene sind schuld“ setzt sie sich beispielsweise mit der Geschlechterfrage und den Folgen für die Partnerschaft im Kontext kultureller Prägung auseinander.

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