Dienstag, 12 Dezember 2017 14:44

Besinnliche Weihnachtszeit im Europa-Center

Duftende Leckereien, die ersten Weihnachtsmärkte und funkelnde Lichtkompositionen läuten die alljährliche Adventszeit ein. Auch das Europa-Center sorgt mit der 20 mal 16 Meter großen Schleife hoch über dem Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz für eine festliche Atmosphäre. Pünktlich zu den hohen Feiertagen hat sich das traditionsreiche Shopping-Center auch von innen herausgeputzt und eine winterliche Miniaturwelt für Groß und Klein geschaffen. Ganz nach dem diesjährigen Motto „Tierisch gute Europareise“ entführen kleine Plüschtiere die Shoppinggäste auf eine Reise durch die winterlich eingeschneiten Nachbauten europäischer Metropolen, wie Paris, London oder Athen: Inspiriert durch die Erzählungen der Menschenkinder machen sich die flauschigen Tierchen mit Luftschiff, Heißluftballon oder Flugzeug auf den Weg durch das Center, um die schönsten Sehenswürdigkeiten zu besuchen und einheimische Plüschfreunde zu treffen.

Wer den Weihnachtsbummel mit den Kleinsten festhalten möchte, hat an den ersten drei Adventswochenenden bei einem kostenlosen, professionellen Familienfotoshooting mit dem Weihnachtsmann Gelegenheit dazu. Ob für die alljährliche Weihnachtskarte, das Familienalbum oder als liebevolles Geschenk an die Großeltern: Die schönen Aufnahmen in gemütlichem Ambiente sind immer ein willkommenes Erinnerungsstück.

An jedem Donnerstag und Samstag im Dezember können kleine Süßschnäbel mit Urban Cross Games köstliche Weihnachtskekse backen oder Geschenke basteln. Dabei sind der Kreativität der jungen Zuckerbäcker keine Grenzen gesetzt: Neben zahlreichen klassischen Keksförmchen stehen auch bunter Zuckerguss, farbenfrohe Perlen, leckere Nüsse, Rosinen und Dekorelemente für die Verzierung zur Wahl. Anschließend darf das süße Gebäck für den Genuss mit der ganzen Familie mit nach Hause genommen werden. Wer gleich vor Ort an weiteren Geschenken basteln möchte, kann gegen eine moderate Materialkostenpauschale auch an einem der weihnachtlichen Bastelkurse teilnehmen. Hier können Knusperhäuschen, eine Weihnachtskrippe, weihnachtliche Kerzen oder verschiedene Holzdekorationen unter Anleitung gebastelt werden. Doch nicht nur Eltern können das gesellige Treiben der kleinen Weihnachtselfen nutzen, um unbemerkt das ein oder andere Geschenk zu kaufen, auch Kitas sind herzlich zu einem Ausflug in die Bastelstube eingeladen.

Über das Europa-Center

Das im Stil der amerikanischen Moderne erbaute Europa-Center entstand von 1963 bis 1965 in der noch von Kriegsschäden geprägten westlichen Innenstadt. Damals packten immer mehr Menschen die Koffer und kehrten der isolierten Stadt den Rücken. Doch Karl Heinz Pepper glaubte an sie und wollte Berlin durch das Europa-Center wieder auf eine Stufe mit anderen europäischen Großstädten stellen und zeigen, dass die geteilte Stadt ihr Selbstbewusstsein nicht verloren hatte. Auf dem Areal des vormaligen Romanischen Café entstand so von 1963 bis 1967 ein neues Wahrzeichen der Stadt, mit Ladenpassage, Theater, Spielcasino, Büros, dem Hotel Palace Berlin und einem Parkhaus mit über 1.000 Stellplätzen. Eröffnet wurde das Bauwerk 1965 durch den Regierenden Bürgermeister Willy Brandt. In den ersten Jahren war die Eisbahn eine besondere Attraktion, aber heute ziehen der Weltkugelbrunnen („Wasserklops“), die „Uhr der fließenden Zeit“ und seit 1987 natürlich auch der Licht-Obelisk die Besucher in ihren Bann. Nach Phasen der Identitätsfindung hat die City West und mit ihr das Europa-Center heute, über 25 Jahre nach der Einheit, längst wieder ihren festen Platz in der gewachsenen Stadt. 78 Restaurants und Geschäfte prägen heute das Europa-Center, darunter der mit 23 qm kleinste Laden („Alessio“, hochwertige Taschen und Koffer) und das größte Geschäft, der SATURN-Markt auf 13.000 qm Fläche. Aber zu dem von Karl Heinz Pepper erbauten und laufend sanierten Gebäudeensemble gehören auch das mit Mercedes-Stern 103 Meter hohe und 15.000 qm große Büro-Hochhaus, das sogenannte „Edenhaus“ mit 103 Wohnungen und Büros, das exklusive Palace-Hotel mit dem Gourmet-Restaurant „First Floor“, die Thermen am Europa-Center, das Theater „Die Stachelschweine“, das seit 1965 Mieter ist und zahlreiche Gastronomien wie der Irish Pub und das Daitokai. Zwischen 25.000 und 40.000 Besucher flanieren täglich durch Berlins ältestes Shopping-Center.

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