Donnerstag, 28 April 2016 09:26

Happy Birthday Ku’Damm

Prada, Zara und Apple – über 3,5 Kilometer reihen sich am Kurfürstendamm Modelabels, Kaufhäuser und Flagship-Stores aneinander. Touristen tummeln sich um die Gedächtnis-Kirche sowie das Europa-Center und die Berliner genießen das „Sehen und Gesehen werden“ – denn schließlich ist der Ku’Damm Deutschlands bekannteste Flaniermeile. Am 5. Mai wird der beliebte Boulevard 130 Jahre alt. „Das muss gefeiert werden“, findet Bernhard Schütte, Geschäftsführer des Museums THE STORY OF BERLIN, und ergänzt: „Viele kennen den Ku’Damm nur als Shoppingmeile, aber wie er zu dem wurde, was er heute ist, welche Geschichten sich um ihn ranken, wissen nur wenige.“ Grund genug für Schütte und sein Team, allen Berlinern und Touristen die spannendsten, witzigsten und interessantesten Geschichten rund um den Ku’Damm zu erzählen. Vom 5. – 8. Mai können die Besucher der STORY OF BERLIN täglich um 15 Uhr im Rahmen der Anekdotenführungen mehr über Berlins bekannteste Straße erfahren.

Mit Anekdotenführungen zum Kurfürstendamm feiert THE STORY OF BERLIN den 130. Geburtstag des Kurfürstendamms vom 5. bis 8. Mai

Prada, Zara und Apple – über 3,5 Kilometer reihen sich am Kurfürstendamm Modelabels, Kaufhäuser und Flagship-Stores aneinander. Touristen tummeln sich um die Gedächtnis-Kirche sowie das Europa-Center und die Berliner genießen das „Sehen und Gesehen werden“ – denn schließlich ist der Ku’Damm Deutschlands bekannteste Flaniermeile. Am 5. Mai wird der beliebte Boulevard 130 Jahre alt. „Das muss gefeiert werden“, findet Bernhard Schütte, Geschäftsführer des Museums THE STORY OF BERLIN, und ergänzt: „Viele kennen den Ku’Damm nur als Shoppingmeile, aber wie er zu dem wurde, was er heute ist, welche Geschichten sich um ihn ranken, wissen nur wenige.“ Grund genug für Schütte und sein Team, allen Berlinern und Touristen die spannendsten, witzigsten und interessantesten Geschichten rund um den Ku’Damm zu erzählen. Vom 5. – 8. Mai können die Besucher der STORY OF BERLIN täglich um 15 Uhr im Rahmen der Anekdotenführungen mehr über Berlins bekannteste Straße erfahren.

Bei den einstündigen Führungen werden die Besucher mit auf eine Reise durch die Zeit genommen, zu den Anfängen der Prachtstraße im 16. Jahrhundert, über den Aufschwung Berlins zur Metropole bis hin zum Nationalsozialismus und zur Nachkriegszeit. „Eigentlich verdankt der Kurfürstendamm seine Existenz den Wildschweinen im Grunewald“, weiß Bernhard Schütte, „denn Kurfürst Joachim II. erwarb 1540 den heutigen Grunewaldsee, baute dort ein Jagdschloss und für die Beförderung der Baumaterialien wurde ein Damm auf dem sumpfigen Gebiet aufgeschüttet, der damals Grunewalddamm genannt wurde – damit beginnt die Geschichte des Kurfürstendamms.“ Aber auch witzige und kuriose Fakten werden in der Spezial-Führung erklärt: Warum zum Beispiel beginnt der Kurfürstendamm eigentlich mit Hausnummer 11? Was sind Trockenmieter? Was war das Bassin für Nichtschwimmer im Romanischen Café? Und wieso wurde das Wellenbad im Luna-Park am Halensee früher Nuttenaquarium genannt? „Bei unserer Anekdotenführung werden nicht nur trockene Fakten aufgezählt, sondern auch viel über das alltägliche Leben am Ku’Damm vermittelt“, fasst Schütte zusammen und ergänzt: „dabei können bestimmt auch die Berliner noch einiges über ihre Lieblingseinkaufsstraße lernen.

Über THE STORY OF BERLIN

THE STORY OF BERLIN wurde am 24. Juni 1999 eröffnet und hatte seitdem über 3,5 Millionen Besucher. Das Erlebnismuseum wurde mit einem Etat von 18 Mio. DM (ca. 9,2 Mio. Euro) aus privaten Mitteln finanziert. Heute hat sich die privatwirtschaftlich geführte Dauerausstellung als fester Anlaufpunk in Berlins touristischem Angebot etabliert.

THE STORY OF BERLIN ist nicht einfach nur ein Museum, sondern eine Erlebnisausstellung und ein spannender Spaziergang durch die Geschichte der Hauptstadt. Sie bedient sich einer ungewöhnlichen Art der Geschichtsdarstellung: Die künstlerisch-dramaturgische Inszenierung in den begehbaren Kulissen lässt den Besucher selbst zu einem Teil der Geschichte Berlins werden. Hier bietet sich jedem die Möglichkeit, die Ausstellungspräsentationen interaktiv zu beeinflussen und Informationen zu eigenen Interessengebieten selbständig abzurufen.

Gegliedert ist die Geschichte der Hauptstadt, die im Jahr 1237 mit der ersten Erwähnung beginnt und bis heute fortgeführt wird, in 23 Themenräume, die sich jeweils ganzen Epochen wie der Stadtgründung, der Industriealisierung oder der Berliner Mauer widmen. Durch den Einsatz moderner Computer- und Animationstechnik in Verbindung mit historischen Originalexponaten werden diese Epochen erlebbar. Alle Sinne werden durch Toneinspielungen, wahrnehmbare Gerüche und fühlbare Reize in Anspruch genommen. Eine wichtige Rolle spielt auch der noch betriebsbereite Strahlenschutzbunker, der in das Konzept einbezogen wurde. Das Museum informiert nicht vorrangig über wichtige Daten, große Kaiser und Präsidenten, sondern vor allem über das Leben der Berliner in ihrer Zeit.

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