Montag, 10 April 2017 14:10

An Guadn zur Osterzeit!

Mit den ersten warmen Sonnentagen steht auch das Osterfest vor der Tür und kündigt reich gedeckte Tische, österliche Spezialitäten und ausgelassene Stunden mit der Familie und Freunden an. Zahlreiche regionale Bräuche und Traditionen greifen frische Frühlingsboten, wie saisonale Kräuter oder junges Gemüse auf, und sorgen an den hohen Feiertagen für abwechslungsreiche kulinarische Highlights. So gehört für den Alpenraum die klassische Osterjause genauso zum gemeinsamen Essen nach dem Kirchbesuch, wie das zarte Knospen der Blumen zum Frühling. Und weil die Osterwoche in Tirol opulent zelebriert wird und viel Herzhaftes auf den Speiszetteln zu finden ist, lockt auch das Weihenstephaner Berlin am Hackeschen Markt wieder mit moderner alpiner Küche. Ab Karfreitag gilt dann die Osterkarte mit passenden leichten Gerichten wie dem hausgebeizten Lachs auf einem knusprigen Kartoffelrösti mit Sahnemeerrettich und knackigem Salat oder dem gebratenen Zanderfilet auf einem pikanten Kartoffel-Pilz-Gulasch. Aber auch das traditionelle Osterlamm steht im Fokus. Denn mit dem Weihenstephaner Gröstl von der Lammhaxe dürfen sich die Gäste auf zart geschmortes Lammfleisch an krossen Bratkartoffeln, Paprika und Spiegelei freuen. Und bei Vorspeisen wie der cremigen Bärlauchsamtsuppe mit geschlagenem Rahm und Bärlauch-Croûtons oder dem frischen Frühlingssalat mit fruchtiger Himbeervinaigrette und gegrilltem Gemüse wird pure Frühlingsfrische serviert. Über allem steht aber die Weihenstephaner Osterjause, die als Inbegriff der Tiroler Gastwirtschaft zum Verweilen einlädt. Bei der liebevoll zusammengestellten Komposition aus im Brotteig gebackenem Kitzbüheler Osterschinken mit Kren aus der Steiermark an feinem Kartoffelsalat, Estragonsenf und einem Osterei können die Gäste dann bei Sonnenschein auf der Terrasse des Weihenstephaner sitzen und mit einem frisch gezapften Bier der Bayerischen Staatsbrauerei Weihenstephan anstoßen. „Meine Empfehlung für den Frühling ist das Weihenstephaner Kristallweißbier, denn der fein perlende und leicht prickelnde Eindruck ist spritzig und süffig – genau das richtige für die österlichen Schmankerln“, rät Wirt Patric Neeser.

Seit Anfang 2012 begrüßen die Wirtsleut´ Neeser im Weihenstephaner Berlin am Hackeschen Markt die Gäste in dem 2002 gegründeten Restaurant. Auf der Speisekarte, die unter dem Motto Zurück zum Ursprung ausgearbeitet wurde, finden sich Klassiker der alpinen Küche wie der Ofenfrischen Krustenschweinebraten in Weihenstephaner Dunkelbiersauce, der vom Hausmetzger Huber aus Kitzbühel stammt. Auch die Currywurst darf in Berlin nicht fehlen, allerdings wird sie im Weihenstephaner als Almcurrywurst vom zarten Tiroler Vollmilchkalb und mit einer eigens kreierten Currysauce serviert. Passend dazu werden sämtliche Biersorten der ältesten Brauerei der Welt, der Bayerischen Staatsbrauerei Weihenstephan, ausgeschenkt – natürlich alle vom Fass. Neben einigen mit dem World Beer Award prämierten Biersorten, wie dem vollmundigen Weihenstephaner Hefeweißbier, dem Weizenbock Vitus oder dem fruchtig-dunklen Doppelbock Korbinian, wird auch der erst kürzlich wiederentdeckte Weihenstephaner Kristall Weizenbock ausgeschenkt. Das Starkbier aus den 50er Jahren ist einzigartig in Berlin und Deutschland und wurde erst kürzlich neu eingebraut. Darüber hinaus bietet die vielseitige Weinkarte edle Tropfen aus Franken, Österreich und Südtirol. Wie beim Hausmetzger gilt auch hier: Die Winzer sind handverlesen und mit den Wirtsleut´ persönlich bekannt.

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